Tolkien war gläubiger Katholik. Er, der große Erfinder von Mittelerde, hielt es für unmöglich, dass das, was die Evangelien über Jesus sagen, erfunden sein könnte. In einem Brief schreibt er:

"Es gehört ein phantastischer Wille zum Unglauben dazu, anzunehmen, dass Jesus nie dagewesen sei, und noch mehr, anzunehmen, dass er nie gesagt habe, was von ihm berichtet wird - Dinge, von denen es so unmöglich ist, dass irgendwer auf der Welt zu jener Zeit sie erfunden haben könnte: so etwa, 'ehe Abraham ward, bin ich' (Johannes VIII); 'wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen' (Johannes IX); oder die Verkündigung des Heiligen Sakraments in Johannes V: 'Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben.'"

Das Allerheiligste Altarsakrament war Tolkiens große Liebe und der Inbegriff dessen, was das menschliche Herz ersehnt. An seinen Sohn Michael schrieb er:

"Aus dem Dunkel meines so oft frustrierten Lebens zeige ich Dir das Große, das man auf dieser Erde lieben muss: das Allerheiligste Sakrament. Dort wirst Du Abenteuer, Ruhm, Ehre, Treue und den wahren Weg all Deiner Herzensneigungen auf der Erde finden, ja, mehr als das."


Quelle: Auszug aus dem Nachwort zum Buch:
Der Riss in der Welt. Tolkien und die Hintergründe. Von Cordelia Spaemann. 68 Seiten. Kostenlos und völlig unverbindlich zu beziehen bei mir: chesterton@web.de

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